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18 Schilder für den Notfall

Bürgermeister Heinrich Böckelühr und Jürgen Beyer weihten das neue Schild ein.

Quelle: DerWesten, 25.03.2011

Schwerte. Damit Standorte entlang der Ruhr in Notfällen ganz konkret bestimmt werden können, sollen Schilder Hilferufenden umständliche Erklärungen ersparen. RuSIS nennt sich dieses System.

 

Es besteht von Westhofen bis zum Wellenbad aus 18 Schildern. Jedes einzelne ist mit einer bestimmten fünfstelligen Standortnummer versehen, die es Polizei und Rettungsdiensten leicht machen, schnell den Weg zum Ort des Notfalls zu finden. Kooperationspartner dieses Systems sind die DLRG Schwerte, die Stadt Schwerte, die Schwerter Feuerwehr und die Wasserwerke Westfalen.

 

RuSIS bedeutet Ruhr-Standort-Informationssystem. Es wurde ins Leben gerufen, nachdem ein Mann in der Ruhr bei Bochum den Tod gefunden hatte, weil Rettungskräfte den Ort des Geschehens auf der falschen Uferseite wähnten. Jetzt sollen die Schilder die Anhaltspunkte für Bürgerinnen und Bürger für eine sichere Standortbestimmung sein. Am Donnerstag weihten Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Jürgen Beyer vom Sponsor Marienkrankenhaus und andere Vertreter des öffentlichen Lebens wie Feuerwehrchef Bernd Schaumann oder der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Schlabbach das neunte Schild direkt an der DLRG-Station neben dem Bootshaus des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte ein.

„Rusis" – mehr Sicherheit am Fluss

Quelle: Westfälische Rundschau, 24.04.2010, Theo Körner 

Schwerte. Der Unglücksfall war an Tragik kaum zu überbieten: In der Ruhr bei Bochum ertrank ein Mann, obwohl Rettungskräfte ganz in der Nähe waren – nur an der falschen Uferseite. Hätten sie den Ort des grauenvollen Geschehens exakt ausmachen können, würde der Mann wohl heute noch leben. Sein Tod gab allerdings den Ausschlag, ein neues Leitsystem für die Ruhr zu entwickeln, das nun auch bald in Schwerte aufgebaut wird.
Die DLRG hatte sich für „Rusis" , die Abkürzung steht für „Ruhr-Standort-Informationssystem" stark gemacht und suchte händeringend einen Sponsor. Den hat sie nun mit dem Schwerter Marienkrankenhaus gefunden.

„Voraussichtlich werden ab Juni 18 Schilder entlang des Flusses aufgestellt", berichtet Andreas Pollak, Fachwart Katastrophenschutz bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Über ein Jahr hat er dafür gekämpft, dass die Tafeln aufgestellt werden können, Genehmigungen eingeholt, die Finanzen geklärt. Eigentlich würde Pollak lieber heute als morgen durchstarten, doch die Feuerwehrzentrale in Unna, bei der Notrufe eingehen, wird um- und neugebaut. Aus technischen Gründen sei es sinnvoll, Rusis erst dann zu implantieren, wenn die neue Zentrale am Netz ist, schildert Pollak. Von Garenfeld bis Geisecke sollen die Schilder ihren Platz finden, 17 von ihnen auf der Seite des Ruhrwanderweges und einer, nämlich in Wandhofen, auf der gegenüberliegenden Seite. Bei der Auswahl der Stellen habe man berücksichtigt, welche Örtlichkeiten besonders beliebt sind. Denn dort sei nun mal die Gefahr sehr groß, dass sich Menschen in Gefahr geraten können, erläutert der Fachwart. Auf den Schildern sind vor dem Komma Kilometerangaben zu lesen und die Zahl hinter dem Komma, eine 1 oder eine 0 gibt Aufschluss darüber, welche Seite der Ruhr gemeint ist. Die entsprechenden Informationen liegen der Notrufzentrale Unna vor, die dann sofort die Einsatzkräfte zum Unglücksort lotsen kann.

Entlang der Ruhr in Bochum, Essen und Hattingen hat sich Rusis bereits etabliert. Im Bereich der Städte Hagen, Witten und Dortmund laufen die Vorbereitungen. „Da ist es an der Zeit, dass Schwerte sich anschließt", betont Pollak. Das Marienkrankenhaus ist der Sponsor für „Rusis" – ein Leitsystem, das mehr Sicherheit auf der Ruhr bieten soll.

Leitsystem für Rettungskräfte: Orangefarbene Schilder an der Ruhr sollen Leben retten

Am Mittwochabend stellte Andreas Pollak von der Ortsgruppe Schwerte der Lebensretter die simple aber praktische Lösung den Fachleuten vor.

Quelle: Ruhr-Nachrichten Schwerte, 20.08.2009, Heiko Mühlbauer

SCHWERTE Ein tödlicher Kanu-Unfall in Bochum hatte den Anstoß gegeben. Im Jahr 2003 war ein Mensch gestorben, weil der Rettungswagen nicht die richtige Stelle an der Ruhr fand. Professor Martin Stachowske war Augenzeuge und so geschockt, dass er privat die Initiative ergriff. Gemeinsam mit der DLRG rief er das Ruhr Standort-Informationssystem, kurz RuSIS, ins Leben.

Eine einfache Beschilderung, die auch Aktivisten der Schwerter DLRG gerne links und rechts des Flusses anbringen möchten. Am Mittwochabend stellte Andreas Pollak von der Ortsgruppe Schwerte der Lebensretter die simple aber praktische Lösung den Fachleuten von Feuerwehr, Wasserwerken und Politikern vor.

Keine Anhaltspunkte entlang der Ruhr

Ein leuchtend oranges Schild mit der Notrufnummer 112 und einer Nummer für den Standort sollen dem Hilferufenden erleichtern seinen Standort auszumachen. "Gerade entlang der Ruhr gibt es keine Straßennamen oder Anhaltspunkte, die Ortsunkundige einfach beschreiben können", weiß Pollak.

Auch in Schwerte hat es schon einen Badeunfall gegeben, bei der die Rettungskräfte zunächst zum falschen Ruhrufer geleitet wurden. Zum Glück ging in diesem Fall alles gut aus. Dennoch musste ein zweites Rettungsteam losgeschickt werden.

Exakte Anfahrpläne

Die Standortnummern der Schilder werden in den Rechner der Rettungsleitstelle eingepflegt. Sie zeigen den Kilometerstand entlang des Ruhrlaufs an und ob es sich um das rechte oder linke Ruhrufer handelt. Dazu gibt es exakte Anfahrpläne, denn die Wege entlang der Ruhr sind nicht immer auf Straßenkarten verzeichnet.

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Boot in Baldeneysee gesunken - vier Kinder kamen mit dem Schrecken davon

Quelle: Feuerwehr Essen, 02.08.2009, Matthias Kalthöner

 Essen (ots) - Baldeneysee, Lanfermannfähre, 01.08.2009, 19:26 Uhr

Gegen halb Acht wurde der Leitstelle der Feuerwehr Essen ein gekentertes Ruder-/Paddelboot auf dem Baldeneysee gemeldet. Ein mit vier Kindern besetztes Boot war Leck geschlagen und gesunken. Die vier Kinder trugen alle vorschriftsmäßig ihre Schwimmwesten, sodass keine Lebensgefahr für Diese bestand. Die Leitstelle der Feuerwehr entsandte nach dem Notruf die für diesen Fall vorgesehenen Einsatzkräfte und alarmierte parallel die DLRG - mit der seit längerer Zeit eine gute Kooperation besteht. Da die Kräfte der DLRG direkt am Baldeneysee anwesend waren und sofort auf den See ausrücken konnte, waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Kinder aus dem Wasser gerettet. Eine Begutachtung durch den Rettungsdienst der Feuerwehr ergab, dass keines der Kinder verletzt oder unterkühlt war und alle mit dem Schrecken davon gekommen sind. Bewährt hat sich bei diesem Einsatz zum wiederholten mal das Aufstellen der so genannten RUSIS-Schilder, die eine Ortsangabe bei einem Notruf erheblich erleichtern.(MK)

 

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Floss mit zwölf Personen gekentert-Einsatzübung auf der Ruhr

Bild: Herkströter Fw Hattingen

Quelle: Feuerwehr Hattingen, 04.07.09, Jens Herkströter

Hattingen (ots) - Am Samstag den 04.07.2009 fand eine realistische Einsatzübung mehrerer Hilfsorganisationen auf der Ruhr statt.

Um 18:30 Uhr ging die Meldung über ein gekentertes Floss in Höhe des Wehrs ein. Die genaue Lage der Einsatzstelle konnte durch das Rusis (Ruhr-Standort-Informationssystem) benannt werden. Auf dem Floss befanden sich zwölf Personen die nun, teilweise verletzt, in der Ruhr schwammen

Von der Feuerwehr Hattingen rückte neben dem Hilfeleistungszug der Hauptwache die freiwilligen Einheiten aus Mitte und Blankenstein aus. Zusätzlich wurde das DLRG sowie das THW alarmiert. Zur Versorgung der Verletzten alarmierte die Kreisleitstelle Rettungsdienst und   Notarzt. Der Löschzug Niederwenigern besetzte während der gesamten Einsatzdauer die Hauptwache der Feuerwehr Hattingen.

Bereits nach wenigen Minuten waren zwei Boote der Feuerwehr Hattingen zu Wasser gelassen worden. Wenige Minuten später folgen zwei weitere Boote der DLRG. Erste Erkundungen ergaben dass sich mehrere Personen im Bereich der Wehrstufen befanden. Weitere Beteiligte wurden im Wasser, unterhalb des Wehrs ausfindig gemacht. Eine Person ist in den Schleusentrog Höhe Birschels Mühle geraten. Um die Personen in der Ruhr kümmerten sich Feuerwehr und DLRG. Da zwei Personen bereits von der Einsatzstelle abgetrieben waren, fuhren die Einsatzkräfte den Ruhrabschnitt mit den Rettungsbooten ab. Die Person an der Schleuse wurde durch die Einsatzkräfte des THW betreut und anschließend aus dem Wasser gerettet.

Zur Betreuung der geretteten Personen wurden zwei Sammelstellen an Land eingerichtet. Hierhin wurden die Schiffbrüchigen verbracht und anschließend durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.

Nach ca. einer Stunde konnten alle Personen aus der Ruhr gerettet und versorgt werden. "Diese Einsatzlage hat einmal mehr gezeigt wie wichtig die Zusammenarbeit der örtlichen Hilfsorganisationen ist", sagte Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Am heutigen Tage haben alle Beteiligten Ihr Können unter Beweis gestellt, so Herkströter weiter. Da die beteiligten Rettungskräfte im Vorfeld nicht über die Übung informiert wurden und die verletzten Personen durch realistische Unfalldarsteller gemimt wurden, konnte diese Einsatzübung als durchaus realistisch bezeichnet werden. Selbst viele Spaziergänger hielten das Szenario lange für einen echten Einsatz.

Die zahlreichen Beobachter der einzelnen Hilfsorganisationen waren sichtlich begeistert von der Arbeit Ihrer Rettungskräfte, so Herkströter abschließen.

An der mehr als zweitsündigen Übung waren über 50 Rettungskräfte beteiligt.

 

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Vier Ziffern bringen Hilfe

Essens Feuerwehrchef Ulrich Bogdahn montiert das letzte der insgesamt 95 Schilder am Ufer des Baldeneysee. Foto: Mike Filzen - Fw Essen

Quelle: WAZ Essen, 26.03.09 von Tobias Bolsmann

Ein neues Informationssystem soll Rettungskräfte schneller zu Unglücksstellen am Baldeney-See lotsen, um wichtige Sekunden zu sparen.

Still ruht der See. Nur Jogger und Radfahrer, die windige sieben Grad und waagerecht anfliegenden Dauerniesel nicht fürchten, drehen ihre Runden. Mit heiter bis wolkigen 15 Grad wird die Stille schlagartig beendet werden und der zweirädrige und fußläufige Verkehr rund um Baldeney sprunghaft zunehmen.

Damit steigt automatisch das Unfallrisiko. Sei es aus einer Sekunde der Unachtsamkeit oder weil Läufer, Skater oder Radler die geordneten Bahnen verlassen.

Zwar sei kein tödliches Unglück passiert, so Feuerwehrsprecher Mike Filzen - die Polizei zählte 2008 immerhin 43 Unfälle, zwei mit schweren Verletzungen -, doch dieser Fall sei nicht auszuschließen. Und im Falle eines Falles könnten 30 Sekunden über ein Menschenleben entscheiden.

Um bessere und schnellere Hilfe zu leisten, haben Feuerwehr, Tiefbauamt und das Amt für Verkehrsmanagement das Ruhr-Standort-Informationssystem (RuSIS) installiert. Hintergrund sind die Erfahrungen bei Notfällen in der Vergangenheit. Gerade wenn auswärtige See-Besucher in den Unfall verwickelt waren, standen die Rettungskräfte vor der Schwierigkeit, die Verletzten - zu Lande, aber auch zu Wasser - zu finden, weil die Ortsangaben äußerst lückenhaft waren. Prekäre Konsequenz: Die Hilfe traf zuweilen mit Verspätung ein.

Filzen schildert ein wahres Beispiel: In der Leitstelle traf ein Notruf ein - Inliner verletzt. Auf die Frage, wo genau, wusste der Anrufer keine Antwort. Aber er könne eine Regattabahn und Tribünen sehen. Als der Rettungswagen dort eintraf, stellte sich heraus, dass der Anrufer sie vom gegenüberliegenden Ufer gesehen hatte. So startete die DLRG ihr Boot und übernahm die Erstversorgung. Doch unter der Woche sei das Boot nicht im Einsatz, so Filzen.

RuSIS soll dazu beitragen, eine genaue Standortangabe zu machen. Wer bei Feuerwehr oder Polizei anruft, gibt die vierstellige Zahlenkombination an, die auf den Hinweistafeln aufgedruckt sind. Die Leitstellen können auf Grund dieser Kombination die Retter auf dem kürzesten Weg zur Unglücksstelle lotsen.

Die vier Ziffern sind wie folgt aufgebaut: Die ersten drei Zahlen geben die offizielle Ruhr-Kilometrierung an - Flüsse sind, ebenso wie beispielsweise Autobahnen, vermessen. Die vierte Zahl ist ein Hinweis darauf, auf welcher Seite des Gewässers man sich gerade befindet. Die „0” steht für die rechte Uferseite, die „1” dementsprechend für links, jeweils betrachtet aus der Fließrichtung der Ruhr.

Von Stadtgrenze zu Stadtgrenze wurden 95 Schilder aufgestellt, in einem Abstand von 400 Metern, abhängig von sonstigen markanten Punkten. Auch stromaufwärts in Bochum und Hattingen wurden Schilder installiert, es ist geplant, RuSIS bis zur Rheinmündung in Duisburg fortzusetzen. Die Kosten für die Schilder (5000 Euro), übernehmen die Stadtwerke.

 

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Schnelle Nummern am Kemnader See

Jetzt neu am Kemnader Stausee: Notruf-Schild mit der Standort-Nummer - und Hinweisen in sechs Sprachen. Foto: Jürgen Augstein

Quelle: WAZ Hattingen, 13.07.08 von Rudolf Kellerhoff

Die Schilder des Notfallsystem RuSIS sind im April bereits am Leinpfad installiert worden. Jetzt wird erweitert.Nach Notruf 112 und mit vierstelliger Systemzahl weiß der Rettungsdienst sofort, wo genau die Unfallstelle liegt.

Arm ausgekugelt, Fuß verstaucht. Nach Kollision Radfahrer und Fußgänger verletzt. Herzinfarkt oder das Kind aus den Augen verloren - auf dem Leinpfad entlang der Ruhr in Hattingen gibt des die Notfallhilfe bereits seit April, jetzt wurden auch am Kemnader Stausee 19 Schilder aufgestellt (22 sollen es werden).

RuSIS ist das Ruhr-Standort-Informationssystem. Außer dem Notruf 112 sind auf den Schildern vierstellige Zahlen, aus denen Rettungsdienste den Standort eines Unglücksfalls oder eines Hilfesuchenden entziffern können.

Es hat in der Vergangenheit Fälle gegeben, da preschte die Feuerwehr zum falschen Seeufer, weil Anrufer sich nicht auskannten. So musste im Sommer 2003 Martin Stachowske, damals Doktorand an der Ruhr-Uni Bochum, mit ansehen, wie ein Mann in der Ruhr ertrank, weil der Rettungsdienst wegen ungenauer Ortsangabe nicht rechtzeitig zur Stelle sein konnte.

Der Wasserwirtschaftsexperte, inzwischen Honorar-Professor an der RWTH Aachen, und die DLRG Bochum sind die Initiatoren für RuSIS, das ruhrabwärts bis zur Essener Stadtgrenze reicht.

Die vierstelligen Nummern sind in Leitstellen von Feuerwehr, Polizei und DLRG im Computer gespeichert. Weil am Stausee einige Standorte fehlen, seien noch nicht alle Nummern "eingepflegt", sagt Hauptbrandmeister Gerhard Bauckhage in der Kreis-Zentrale. Wenn das Zahlensystem komplett sei, dürften Rettungsdienste und Feuerwehren schneller als bisher zur Stelle sein. "Sie haben Kartenmaterial und erhalten Information zum Einsatzort."

Die Ziffern von RuSIS haben System und könnten von der Ruhrquelle bis zur Mündung benutzt werden. Die letzte Ziffer bedeutet, wo der Notfallort liegt. So steht die 0 für die rechte Uferseite flussabwärts, die 1 für die linke Seite. Die erste Ziffer ist der Hinweis für den Ort. Beispiele: Das Notruf-Schild 5401 steht in Hattingen, Rampe Isenbergkurve, Richtung Essen auf der linken Ruhruferseite.

Hattingen ist also durchnummeriert. Auch die Zahlen für Bochum stehen im Computer der Einsatzzentralen. Der Kemnader See war überfällig, weil hier viele Menschen Erholung suchen. Unfälle zu Wasser und zu Lande gibt es immer wieder. Mit der schnellen Nummer wird die Gefahr gebannt, dass Retter den Hilfesuchenden nicht finden.

Die schnellen Nummern an der Ruhr

Quelle: Presseamt der Stadt Hattingen; Mai 2008

Hattingen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Inlineskates oder mit dem Boot - an und in der Ruhr bewegen sich viele Menschen. Aber was tun, wenn ein Unfall passiert, schnelle Hilfe notwendig ist und man gar nicht weiß, wo man sich genau befindet?

Dieses Problem gab es in der Vergangenheit oft, besonders im Sommer, wenn viele Erholungssuchende die Freizeitangebote des Ruhrtals nutzen. Doch jetzt gibt es die Lösung: RuSIS, das Ruhr-Standort-Informationssystem, mit dem Helfer der Feuerwehr gezielt an die Unfallstelle geführt werden können.

Rund 30 Schilder mit Standortangaben werden jetzt entlang der Ruhr in Hattingen aufgestellt. Die Idee zu dazu beruht auf einer privaten Initiative der DLRG und Professor Martin Stachowske aus Bochum. Die Initiatoren möchten damit die Sicherheit in Naherholungsgebieten erhöhen.

Und so funktioniert das System: Bevor der Notruf 112 gewählt wird, schaut der Helfer zur nächstgelegenen RuSIS-Tafel und gibt die vierstellige Standortnummer an die Einsatzzentrale weiter. Weitere Informationen zum Standort sind nicht erforderlich. Die Zahlen geben den Ruhrkilometer an und auf welcher Ruhrseite sich das Schild befindet. Dadurch wissen die Retter genau, an welcher Stelle sich das Unglück ereignet hat.

Rund 500 Meter voneinander entfernt stehen auf dem Hattinger Gebiet die Tafeln. Auch in Bochum und Witten wird das System zur Zeit installiert. Informationen gibt es auf den Internetseiten www.rusis.de. Auch die Bogestra weist in ihren Fahrzeugen mit Plakaten auf die Neuerung hin. RuSIS ist eine private nicht-kommerzielle Initiative. Das Konzept kann von Interessierte übernommen werden.

Unfallstellen: Jetzt sind die Retter schneller

Quelle: WAZ Bochum, 17.04.2008, Von Jessica Buschmann

Nachdem ein Mensch in der Ruhr ertrunken war, wurde das Ruhr-Standort-Informationssystem (RuSIS) entwickelt

 

Prof. Dr. Martin Stachowske musste im Sommer 2003 mit ansehen, wie ein Mensch in der Ruhr ertrank, weil der Rettungsdienst wegen ungenauer Ortsangaben nicht schnell genug eintraf. Kein Einzelfall. Stachowske und die DLRG Bezirk Bochum entwickelten eine Lösung, wie solche Unglücke künftig vermieden werden können: Mit dem sogenannten Ruhr-Standort-Informationssystem (RuSIS) kann ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr oder der Polizei gezielt an die Unfallstelle geführt werden. Am Mittwoch wurden die ersten RuSIS-Schilder vor der DLRG Rettungswache Ruhrmühle in Dahlhausen aufgestellt.

Das System funktioniert folgendermaßen: Im Notfall begibt sich der Helfer zur nächsten RuSIS-Tafel und wählt die Notrufnummer 112. Sobald die Verbindung zur Einsatzzentrale hergestellt ist, soll er eine vierstellige Standortnummer, die auf dem Schild aufgedruckt ist, durchgeben. "Jeder, der über 112 Hilfe anfordert, kann sicher sein, dass derjenige weiß, wo sich die Person gerade aufhält", versichert Torsten Kelle, Bezirksleiter der DLRG Bochum.

45 Schilder werden noch bis Mitte Mai an der Ruhr und am Kemnader See aufgestellt, 38 in Hattingen. Die Stadt Essen hat sich nicht an dem Pilotprojekt beteiligt, dennoch ist sich Kelle sicher, dass "man das Projekt übernehmen" werde. "Wenn der Erste anfängt, werden die Anderen nachziehen", ist sich Thomas Eiskirch, SPD-Abgeordneter im Landtag NRW, sicher.

Eiskirch ist neben Stachowske und der DLRG einer der Initiatoren des Projekts. Zunächst hatte die DLRG in Eigenregie in der zweiten Jahreshälfte 2006 selbst laminierte Schilder aufgehängt. "Keine zwei Wochen später gingen die ersten Notrufe ein", sagt Kelle. Leider fehlte das Geld für "richtige" Schilder. "Ist schon seltsam. Alle fanden die Idee gut, aber niemand war bereit, Geld zu geben", wundert sich Eiskirch. Bei einem Runden Tisch im August letzten Jahres erfolgte dann aber der Durchbruch: Die Bezirksvertretungen Bochum-Süd und Süd-West sicherten finanzielle Hilfen in Höhe von jeweils 1000 Euro zu. Weitere Privatpersonen machten mit ihren Spenden (insgesamt 280 Euro) letztlich die Realisierung des RuSIS perfekt.

Wohl auch deswegen wurden die Südwest-Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann und der Bezirksbürgermeister Süd, Lutz Gollnick, ausgewählt, am Mittwoch die ersten Schilder zu befestigen.

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Schnelle Hilfe

Quelle: Ruhr-Nachrichten Bochum, 16.04.2008, Von herb

Ruhr-Standort-Informationsystem erleichtert im Notfall die Orientierung

DAHLHAUSEN: Im Notfall ist schnelle Hilfe erforderlich - doch was tun, wenn man gar nicht genau weiß, wo man sich überhaupt befindet?

Dieses Problem gab es leider allzu oft, besonders in den Sommermonaten, an der Ruhr oder am Kemnader See. Doch Gefahr erkannt - Gefahr gebannt. Jetzt gibt es RuSIS, das Ruhr-Standort-Informationssystem. Die Idee dazu beruhte auf einer privaten Idee der Bochumer DLRG und von Prof. Martin Stachowske.

Den Anstoß dazu gab der tragische Fall eines Ertrunkenen vor fünf Jahren. Um ein solches Unglück zu vermeiden, indem man schneller Hilfe holen kann, wurde bereits 2006 ein Pilotprojekt gestartet. Doch es sollte professioneller gehen, aber es fehlte das Geld. So wandten sich die Initiatoren an Ratsmitglied Manfred Wittmann, der den Kontakt zum Landtagsabgeordneten Thomas Eiskirch herstellte.

Nun ist es soweit, 45 Schilder werden bis Anfang Mai an markanten Punkten zu finden sein.

Jedes Schild  hat eine gut sichtbare Nummer, die man über die Notrufnummern 110 und 112 bei Polizei und Feuerwehr angeben muß. Dadurch wissen die Retter punktgenau an welcher Stelle sich das Unglück ereignet hat.

Auch für Hattingen, das teilweise an die entsprechenden Gebiete angrenzt, sind bereits 38 Schilder in Arbeit. "Es war klar, dass die anderen Städte nachziehen werden", zeigte sich Eiskirch zufrieden. Auch die Feuerwehr Essen hat bereits reges Interesse an dieser Lebensrettenden Idee bekundet. Doch durch diese Maßnahmen werden nicht nur Menschen gerettet, es können auch 35-40 Prozent an Fehleinsätzen, die durch den doppelten Einsatz an Rettungskräften aufgrund der bisherigen mangelhaften Lokalisierungsmöglichkeiten zustande kamen, reduziert werden.

Mit Beginn des hoffentlich bald schönen Sommerwetters können sich die Besucher an den Eingängen zum Ruhrbereich ab sofort über das neue Notfallsystem informieren, auch in einigen Bussen der BOGESTRA finden Kunden in den nächsten Wochen die nötigen Informationen. Durch die Vernetzung der einzelnen Leistellen mit diesem System wird die Handhabung jedoch ganz simpel sein.

Der Anrufer einer Notfallnummer und die Angabe der vierstelligen Nummer des jeweiligen Schildes sind ausreichend, um schnelle Rettung zum Unfallort zu lotsen - so einfach kann Hilfe sein.  

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Schilder erleichtern Noteinsätze

So sollen die Schilder an der Ruhr zwischen Steele-Horst, Dahlhausen und Hattingen aussehen, im unteren Teil dank der Hilfe der TKS sogar in gängigen Fremdsprachen.

Quelle: WAZ vom 17.07.2007 / Lokales / Bochum
Von Gisbert Frömgen

Ruhr-Informationssystem für 29 Stellen entlang des Flusses in Dahlhausen entwickelt: Genaue Angaben zum Standort für Rettungsfälle erwiesen sich im Pilotprojekt in Steele-Horst und Hattingen schon als Vorteil

Dahlhausen. Das so genannte Ruhr-Informations-System ist nach dem schweren Unfall an der Bootsrutsche der Ruhr vor einigen Wochen, der bald wieder ein junges Menschenleben gekostet hätte, wieder stärker in den Blickpunkt gerückt.

Professor Dr. Martin Stachowske aus Linden, dessen Kinder aktiv in der DLRG Linden-Dahlhausen sind, war Zeuge des tödlichen Unfalls im Jahre 2003. Ihm kam die Idee, wie man Lebensretter durch die Einrichtung eines eigenen Standort-Informationssystems schneller auf eine kritische Situation an der Ruhr aufmerksam machen kann. Er nahm Kontakt zu Torsten Kelle auf, dem Pressesprecher der Linden-Dahlhauser DLRG und Leiter der Bochumer Ortsverbände.

Stachowske hatte die Idee, beiderseits der Ruhr besonderen Schilder mit der Notrufnummer 112, dem Kilometerstandort und der Bezeichnung der rechten oder der linken Ruhrseite. Das Konzept wurde mit Feuerwehr, Polizei, Staatlichen Umweltamt und DLRG ausgearbeitet und als Pilotprojekt stellenweise umgesetzt.

29 Schilder sollen insgesamt aufgestellt werden. Probeweise stand eines am Wehr in Essen-Horst mit der Notrufnummer 112 und der Zahl 4920, eins an der Bootsrutsche in Hattingen mit der Zahl 5471. Das bedeutet in Horst die Angabe von 49,2 Ruhrkilometern und mit der 0 die Bezeichnung der rechten Uferseite. Die 1 am Ende würde für die linke Seite stehen. Die Daten wurden auch in den Einsatzspeicher der Feuerwehren eingegeben. Am Ende des Pilotprojektes haben alle Beteiligten eine sehr positive Resonanz gezogen. Vor allem auch deshalb, weil die Beamten hinter der Nummer 112 nun sofort die Standortkennung an die Feuerwehr weiter geben konnte. Und die konnte das Ziel mit Notarzt und Polizei ohne Zeitverlust ansteuern.

Die RuSIS-Organisatoren Dr. Martin Stachowske und die DLRG mit Torsten Kelle halten daher eine Ausweitung des Systems auf Bochum für wünschenswert. Mit geringen Mitteln lassen sich die Einsatzkräfte an einen Unfallort in den Ruhrauen heranführen. Ratsherr Manfred Wittmann (SPD) hat nun für die SPD die Idee aufgegriffen, auch die CDU ist nach einem Besuch bei der DLRG positiv eingestellt. Die DLRG, so Torsten Kelle, kann sich finanziell nicht beteiligen. "Aber wenn man uns Bescheid gibt, sind wir gern dabei und helfen mit beim Aufbau."

 

 

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Stolz auf ein tolles Projekt

Quelle: WAZ vom 17.07.2007 / Lokales / Bochum
Von Gisbert Frömgen

Landtagsabgeordnete werben für das Info-System in den Ruhrtalstädten

Südwest. Die Landtagsabgeordnete der SPD in den Ruhrtalstädten Thomas Eiskirch, Bochum, Thomas Strotka, Witten, Rainer Bovermann, Hattingen und Jörg Wolf, Hagen, hatten wie berichtet 200 Gäste zu einer nostalgischen Fahrt mit der Ruhrtalbahn vom Eisenbahnmuseum in Dahlhausen nach Hagen geladen - auch um sie als Fürsprecher oder sogar als Sponsoren in ihrem Wahlkreis für das Projekt des Ruhr-Informationssystems zu gewinnen. Thomas Eiskirch war der Initiator.

Torsten Kelle, der das Projekt für die DLRG in Bochum vertritt, war eingeladen worden um den Gästen das Projekt RuSIS vorzustellen. Sein Fazit nach seinem Vortrag und der anschließenden Aussprache: "Die Chancen im Ruhrabschnitt dieser vier Landtagsabgeordneten stehen gut. Das sind jetzt in ihrem Bereich die gleichen Fürsprecher wie Thomas Eiskirch im Bochumer Süden. Der will hier einen runden Tisch bilden, um das Projekt unter die Leute zu bringen und für Sponsoren zu werben. Eiskirch wird in Düsseldorf den Kreis für die Ruhr zwischen der Mündung in Duisburg und der Quelle im Sauerland zu erweitern versuchen. Dann haben wir in Dahlhausen ein tolles Projekt geboren, auf das wir stolz sein können."

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Freie Fahrt auf dem "Schwanensee"

Quelle: WAZ vom 30.03.2007 / Lokales / Bochum
Von Grit Hömke

Auf die neue Saison ist das Freizeitzentrum Kemnade gut vorbereitet: Die Wege sind gesäubert, die Wiesen geschnitten und die Boote zu Wasser gelassen. Eröffnet wird die Saison mit einem Fest am Sonntag, 1. April, ab 11 Uhr. Bei Essen, Trinken singen die Ruhrkadetten Shantys und Seemannslieder.

Neben den Sportangeboten der Wassersportschule und des Freizeitbades Heveney sind auch dieses Jahr wieder Aktionen und Feste rund um den See geplant. Erste Aktionen bietet das Freizeitbad Heveney zu Ostern an. Am Mittwoch, 4. April, von 15 bis 17 Uhr ist eine Kinder-Malaktion geplant und Donnerstag, 12. April, wird beim "Tinti-Tag" das Wasser des Bades mit Naturfarben eingefärbt. Auch der Osterhase schaut vorbei. Am Ostermontag, 9. April, von 15 bis 17 Uhr verteilt er Geschenke an die Besucher.

Am Ostersonntag, 8. April, von 15 bis 17 Uhr und am Ostermontag, 9. April, von 13-15 Uhr ist er auch rund um den See unterwegs. "Er hat 1444 Eier für zwei Tage", weiß Claudia Spoo, Leiterin des Marketings, zu berichten.

Neu sind die, vom DLRG installierten, "Rusis-Schilder". RuSIS steht für Ruhr-Standort-Informationssystem. Eine vierstellige Zahl gibt den genauen Standort an und ein Text erklärt ihre Funktion. So können auch Ortsunkundige bei einem Notfall den Rettungsdiensten präzise Informationen geben wohin sie fahren müssen. "Uns ist wichtig, dass die Besucher wissen, dass sie sicher sind am See", begründet Wilfried Perner, Geschäftsführer des Freitzeitzentrums, die Neuerung.

Neu sind auch die Schnupperkurse der Wassersportschule für Segel oder Motorboot sowie der Kindersegelkurs. Er richtet sich an Kinder, die den Jüngstensegelschein haben, aber noch zu jung sind, um den Sportbootführerschein Binnen zu absolvieren.

Am Ende der Saison zieht das Kino in das Freizeitbad Heveney ein. Von Oktober bis März wird dann einmal monatlich ein Kinofilm gezeigt.

Informationen zu den Angeboten: www.kemnadersee.de.

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Neue Schilder leiten Retter an der Ruhr

Die ersten RuSIS-Schilder sind aufgehangen
DLRG-Retter haben jetzt das neue Ruhr-Standort-Informationssystem installiert. Die vierstellige Ziffer gibt die genaue Position an Foto: WAZ, Michael Korte

Quelle: WAZ-Bochum vom 09.07.2006
Von Rebecca Ruhl

Vierstellige Ziffer soll bei neuem System die Helfer schneller zum Unfallort führen. DLRG: Wichtige Hinweise für Rettungswagen


"Uns ist am wichtigsten, dass die Leute mit diesen Schildern etwas anfangen können", sagt DLRG Bezirksleiter Torsten Kelle. Am Ruhrufer, zwischen Essen-Horst und der Bootsrutsche in Hattingen, hängen seit dem vergangenen Wochenende 28 Schilder im DIN-A-3-Format: Ein weißes Kreuz auf rotem Grund mit der Notrufnummer 112. Außerdem eine vierstellige Ziffer und der Hinweis "Anfahrtspunkt für Rettungsfahrzeuge" in sieben Sprachen. Mit dem neuen Rettungssystem RuSIS (Ruhr-Standort-Informationssystem) können im Notfall auch Ortsunkundige ihren genauen Standort angeben. Mit den vier Ziffern ist jede der 28 Stellen eindeutig benannt. "Wir haben für die Feuerwehr Karten erstellt", sagt Kelle. Wenn der Anrufer diese Zahlenfolge übers Handy angibt, wissen die Einsatzkräfte genau, wo sie anfahren müssen.
Bisher gab es für Bürger entlang des Leinpfads kaum eindeutige Anhaltspunkte. Die Leitstelle erreichten Beschreibungen wie: "Ich sehe eine Brücke und einen Strommast". Einsatzwagen brauchten daher oft sehr lange, bis sie eine Unfallstelle fanden - und landeten manchmal sogar auf der falschen Seite. Das von der DLRG gemeinsam mit Hobby-Radler Dr. Martin Stachowske entwickelte Rettungssystem gibt auch dazu Auskunft: Die Null steht für die rechte Uferseite in Fließrichtung, die Eins für die linke.


Schürfwunden, Prellungen und verloren gegangene Kinder - aber noch keine Unfälle im Wasser, das ist die bisherige Einsatz-Bilanz der DLRG Ortsgruppe Linden Dahlhausen. "Am Kemnader See kommt es tagtäglich zu Kollisionen", weiß Jens Reimetz, der sich an den Wochenenden in der DLRG Rettungswache
um Verletzte kümmert. Zum Glück sei es nur ein oder zwei Mal im Jahr "richtig ernst". Und wenn es ernst werden sollte, ist der Rettungswagen dank "RuSIS" ab sofort hoffentlich ganz schnell da.

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Bochum: Neue Rettungsschilder an der Ruhr

Quelle: WDR-Radionachrichten vom 03.07.2006; 13:47 Uhr

DLRG und Feuerwehr Bochum haben an der Ruhr ein neues Sicherheitssystem installiert. Durch Schilder mit einer Notrufnummer sowie einer Kennzahl sollen Rettungskräfte schneller zu Unglückstellen finden. In der Vergangenheit waren Rettungskräfte mehrfach erst sehr spät am Unglücksort eingetroffen, da sie
nicht wussten, auf welcher Uferseite sich der Unfall ereignete hatte. Auch andere Ruhrstädte wollen das System künftig einführen.

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